Auszahlung des Wohngeldes

Wohngeldzahlung

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Die monatlichen Zahlungen werden im Voraus auf das Girokonto des Antragstellers gezahlt. Die angesprochenen Zahlungen können auch auf Konten Dritter gezahlt werden, aber nur insoweit, wie dieses im Antrag schriftlich festgehalten wurde.

Pfändung von Wohngeld

Obwohl es sich beim Wohngeld um eine zweckbestimmte Sozialleistung handelt, die naturgemäß nicht pfändbar ist, gibt es Ausnahmefälle, in denen das Wohngeld auch gepfändet werden kann. Diese Regelung ergibt sich aus § 54 Abs. 3 Nr. 2a SGB I- dort heißt es, dass Wohngeld nur dann bei einer Pfändung herangezogen werden kann, wenn Rückstände aus Miete (§ 9 WoGG) oder Belastung (§ 10 WoGG)  für eine Wohnimmobilie ursächlich für die Pfändung sind.  Zu beachten sind allerdings auch hier die Pfändungsfreibeträge sowie die Regelungen durch das Pfändungsschutzkonto, sog. P-Konto.

Änderungen in der Höhe der Auszahlung

Wohngeldzahlungen können innerhalb des Bewilligungszeitraums durch einen erneuten Antrag erhöht oder verringert werden. Erhöhungen würden sich aus folgenden Berechnungsgrundlagen ergeben:

  • Wenn sich die Anzahl der Familienmitglieder im Haushalt erhöht (Geburt eines Kindes oder Einzug eines Familienmitglieds)
  • Steigerung der Mietkosten um mehr als 15%
  • Verringerung des Gesamteinkommens um mehr als 15%

(Verringerungen des Wohngeldes ermessen sich bei gegenteiligen Sachverhalt der darüber aufgeführten Gründe.)

Meldepflichten beachten

Jeder Wohngeldbezieher hat die Pflicht, bezugsrelevante Änderungen seiner Lebensverhältnisse rechtzeitig bei seiner für ihn zuständigen Wohngeldstelle anzuzeigen. Sollte bei einer Überprüfung eine nicht angezeigte Änderung nachgewiesen werden können, die einen nicht angemessenen Vorteil für ihn bedeutet, so muss dieser mit Sanktionen, bzw. einer Einstellung der Zahlungen rechnen.

Zu diesen Änderungen zählen vor allem neue Wohnkosten oder eine veränderte Anzahl der Familienmitglieder. Bei Unsicherheiten können ihnen die Sachbearbeiter der Wohngeldstellen beim Wohngeldantrag Hilfestellung leisten, da auch sie verpflichtet sind ihnen Auskünfte auf wohngeldrelevante Fragen zu erteilen.

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