Hausratversicherung Vergleich

Vergleichen und Beitrag der Hausratversicherung senken

Hausratversicherung

Sie investieren viel Geld in eine gemütliche Wohnung. Fernseher, Stereoanlage, Computer, Couch, Sessel, Küche … Rechnen Sie selbst: Es sind teils enorme Werte, die Sie im Laufe der Jahre anschaffen. Doch schützen Sie diese Werte auch adäquat mit einer Hausratversicherung? Hoffentlich. Denn schon für wenige Euro im Jahr bietet die passende Police ein perfektes Ruhekissen.

Lassen Sie sich nicht einreden, eine Hausratversicherung sei zu teuer. Vergleichen Sie stattdessen lieber selbst. Mit unserem Hausratversicherungsvergleich sehen Sie auf einen Blick, was es Sie kostet, Ihr Eigentum abzusichern. Und wenn Sie bereits eine Hausratversicherung haben, werden Sie sofort erkennen, dass Sie auch bei dieser Police kräftig sparen können. Da es ohnehin ratsam ist, die Versicherung jährlich zu überprüfen: Starten Sie den Versicherungsvergleich und testen selbst, wie hoch Ihr Sparpotenzial ist.

Hausratversicherung vergleichen

F.A.Q. – Ratgeber zum Hausratversicherung Vergleich & Wechsel

Wann kann ich meine bestehende Hausratversicherung kündigen?

Die Kündigungsfrist Ihrer Hausratversicherung richtet sich hauptsächlich nach dem gewählten Tarif. In der Regel sind es drei Monate vor Versicherungsende, unabhängig davon, ob Sie einen Ein- oder einen Mehrjahresvertrag abgeschlossen haben. Angenommen, Sie haben eine Hausratversicherung über drei Jahre vereinbart, müssen Sie drei Monate vor Ablauf der drei Jahre kündigen.

Die Kündigung sollte stets schriftlich erfolgen, bestenfalls per Einschreiben mit Rückschein. Geben Sie im Kündigungsschreiben auf jeden Fall Ihre Vertrags- oder Versicherungsnummer an, damit Ihre Bitte ohne Umwege bearbeitet werden kann. Gründe für die Kündigung müssen Sie nicht nennen.

In einigen Fällen haben Sie auch die Möglichkeit, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Das ist möglich bei einer Beitragserhöhung, nach einem Schaden, wenn Sie in eine neue Wohnung umziehen und der Beitrag deshalb angehoben wird, Sie ins Ausland ziehen, der Versicherte stirbt oder Sie mit Ihrem Lebenspartner zusammenziehen und einer der Verträge (der zuletzt abgeschlossen wurde) somit überflüssig ist.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Die Deckungssumme gibt an, bis zu welchem Betrag die Hausratversicherung Ihnen entstandene Schäden ersetzt. Wobei zu beachten ist, dass bei Wertgegenständen (Kunst, Schmuck, Gold usw.) Obergrenzen und bei einigen Hausratsgegenständen auch Entschädigungsgrenzen gelten. Darüber sollten Sie sich vorab genauestens informieren.

Doch nun zur Höhe der Deckungssumme. Sie haben zwei Möglichkeiten, die Deckungssumme Ihrer Hausratversicherung zu bestimmen. Entweder Sie rechnen den Wert Ihres gesamtes Hausrats anhand der Kaufpreise zusammen. Einfacher ist es allerdings, mit einer Pauschale zu arbeiten, ausgehend von der Wohnfläche. Dabei gehen die meisten Versicherer je Quadratmeter von einem Wert zwischen 500 und 750 Euro aus. Wenn Sie in unseren Vergleichsrechner die Quadratmeterzahl eingeben, wird Ihnen ein entsprechender Wert angezeigt.

Achten Sie darauf, dass Sie nicht unterversichert sind. Das passiert, wenn Sie einen geringeren Wert angeben, als tatsächlich vorhanden ist. Das wäre Sparen am falschen Ende. Denn die Hausratversicherung ersetzt den Schaden in dem Fall nur anteilig.

Gilt die Hausratversicherung auch für mein Smartphone?

Ja, allerdings nur eingeschränkt. Was heißt das? Das Handy an sich gehört wie jedes andere Möbelstück in Ihrem Haushalt zum sogenannten Hausrat. Ob die Hausratversicherung einspringt oder nicht, hängt dann einzig und allein von der Schadenursache ab. Versichert sind im Rahmen der Basis-Hausratversicherung Schäden durch Feuer, Hagel, Sturm, Raub, Einbruchdiebstahl, Vandalismus und Leitungswasser. Sollte Sie in Ihrer Wohnung überfallen werden und raubt Ihnen der Dieb das Smartphone, ist es versichert. Gleiches gilt, wenn ein Feuer ausbricht oder ein Leitungswasserschaden das Handy beschädigt. Ob das Smartphone auch versichert ist, wenn es aus Ihrem Auto gestohlen wird, hängt vom Tarif ab. Hier sollten Sie einen genaueren Blick auf die Vertragsbedingungen werfen.

Zahlt die Hausratversicherung auch bei Überspannungsschäden?

Schlägt der Blitz ein und jagt Strom durch die Leitungen, kommt es zur Überspannung. Dadurch werden technische Geräte zerstört oder zumindest schwer beschädigt. In dem Fall spricht man von einem Überspannungsschaden. Die meisten Unternehmen haben den Versicherungsschutz bereits entsprechend ausgebaut und berücksichtigen auch derlei Schäden. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam, bereits bei der Auswahl der Leistungsmerkmale oder spätestens bei einem Vergleich der Tarifdetails darauf zu achten, dass Überspannungsschäden mitversichert sind.

Ich habe Wertgegenstände. Sind auch sie versichert?

Nur bedingt. Bei Bargeld, Sparbüchern, Wertpapieren, Pelzen, Schmuck, Briefmarken, Münzen, Kunst, Antiquitäten und anderen Wertgegenständen zahlt die Hausratversicherung meist nur einen bestimmten Prozentsatz der vereinbarten Versicherungs- bzw. Deckungssumme. Und das auch nur, wenn die Wertgegenstände entsprechend der Vertragsbedingungen aufbewahrt wurden. So kann die Hausratversicherung zum Beispiel verlangen, dass ein Safe vorhanden ist. Gerade bei größeren Werten lohnt es sich daher, vor Vertragsabschluss mit der Versicherung zu sprechen und die Details zu klären. Nicht, dass es später zu bösen Überraschungen kommt.

Was sind Elementarschäden?

Mit wenigen Ausnahmen – etwa in ausgewiesenen Hochwassergebieten – kann jeder Haushalt sich auch gegen Elementarschäden versichern. Dabei handelt es sich um: Überschwemmungen, Rückstau, Erdsenkungen, Erdbeben, Erdrutsche, Lawinen, Schneedruck und Vulkanausbrüche. Die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Schaden zu erleiden, ist in den meisten Regionen zwar äußert gering. Doch ganz ausschließen lassen sich derlei Naturgefahren nie. Sie müssen eigens versichert werden. Durch diese Zusatzversicherung wird die Hausratpolice zwar geringfügig teurer – je nach Wohnort – dafür genießt man einen perfekten Rundumschutz. Sturm und Hagel sind als Schadensursache in den meisten Verträgen ohnehin schon inkludiert.

Was zählt zum Hausrat?

Grob gesagt: Zum Hausrat gehört alles, was Sie in Ihrer Wohnung an Gegenständen aufbewahren. Ob es sich um Gebrauchs-, Verbrauchs- oder Einrichtungsgegenstände handelt, spielt dabei keine Rolle. Zur Einrichtung zählen zum Beispiel sämtliche Möbel und Lampen, die Teppiche und die Gardinen. Als Gebrauchsgegenstände gelten unter anderem Kleidung, Wäsche, Instrumente, der Fernseher, Spielsachen und Ihre Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Trockner. Verbrauchsgegenstände sind in erster Linie Lebensmittel. Ebenso zum Hausrat gehören Wertsachen, wobei Einschränkungen beim Versicherungsschutz zu beachten sind.

Wann zahlt die Hausratversicherung nicht?

Auch bei der Hausratversicherung gibt es Ausschlüsse, die nicht versichert sind. Maßgeblich sind hier zum einen die Hausrat-Musterbedingungen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) und die Versicherungsbedingungen Ihres Anbieters. Als Schadenursachen sind in der Regel Kernenergie, Sturmfluten, innere Unruhen und Krieg ausgeschlossen. Auch bei Schnee, Regel oder Hagel kann die Versicherung die Zahlung verweigern, wenn Türen und Fenster nicht ordnungsgemäß geschlossen waren und es deshalb zum Schaden kam. Hausratgegenstände, die zum Haushalt gehören, aber nicht im Haus aufbewahrt werden, sind ebenfalls nicht versichert. Ausnahme sind Antennen und Markisen.

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